Poolstars Döbeln

Lospech für Poolstars-Akteure

Das Billard Cafe Magic in Chemnitz war am vergangenen Wochenende Gastgeber des gleichnamigen 8- Ball und Snookerturniers. Drei Wettbewerbe werden nebeneinander ausgetragen. Es gibt eine Snooker- Konkurrenz, 8- Ball für Ligaspieler und für Hobbyspieler.

Um für die nächsten wichtigen Aufgaben gewappnet zu sein, gingen auch vier Billarder der Döbelner Poolstars an den Start. Das Feld war übersichtlich mit knapp 15 Teilnehmern besetzt. Klein aber fein, denn auch Regionalligisten waren vertreten.

Robby Sauer hatte ein Freilos in Runde eins. Die Übrigen Poolstars bekamen allesamt Spieler zugelost, die man als Turnierfavoriten ausmachen konnte. Maik Thiele musste gegen, den für Pool 2000 Leipzig in der Regionalliga auflaufenden, Sebastian Ludwig ran. Ludwig hat in den vergangenen Jahren beachtliche Erfolge in Österreich und Deutschland gefeiert, die ihn auch über die sächsischen Grenzen hinaus, in Billardkreisen bekannt gemacht haben. Gegen einen solchen Hochkaräter heißt es meist:'Lernen durch schauen'. Jeder weiß, dass man nur wenige Möglichkeiten bekommt und das blockierte unteranderem Thieles Spiel. So musste er chancenlos auf die Verliererseite wechseln, wo ihm auch bald Rico Funke und Matthias Glauer Gesellschaft leisteten. Funke verlor gegen Striegnitz, einem Bundesliga-Akteur im Billardkegeln und Pool- Verbandsligisten. Glauer hatte mit Christian Radtke einen Teamkollegen von Sebastian Ludwig und nahm diese Herausforderung als Lehrstunde an. Dieses Döbelner Trio konnte sich nicht mehr berappeln und Strich nach der jeweils folgenden Partie die Segel. Wobei Thiele eine 4:1- Führung aus der Hand gab.

Robby Sauer bekam es nach seinem Freilos mit Ludwig zu tun. Der Poolstars-Abteilungsleiter begann nervös, aber auch der Regionalligist hatte Probleme. So trumpfte Sauer auf und schaffte es auf 3:1 davonzuziehen. Er hätte seinen Gegenüber noch mehr in Bedrängnis bringen können, aber er vergab. Nun legte der Leipziger los und machte den Sack zu. Sauer musste danach in einem engen Match alles aufbieten und zog knapp in die nächste Runde ein. Hier war er völlig unkonzentriert und ließ viele ungenutzt beziehungsweise liegen. Sein Gegner vom designierten Oberliga-Aufsteiger BT Vogtland hingegen lochte fast alles und war einfach der Bessere.

Nichtsdestotrotz ist solch ein Turnier immer gut für die Wettkampfhärte. Auch wenn das Abschneiden eher bescheiden war, nimmt das Poolstars-Quartett wertvolle Erfahrungen mit in die kommenden Aufgaben.

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