Poolstars Döbeln

Poolstars bleiben in der Oberliga

13. Spieltag, Oberliga

PSC Dresden - Poolstars Döbeln     5 : 7

Poolstars bleiben in der Oberliga

Seit Sonntag ist es sicher und amtlich. Die 1. Mannschaft der Döbelner Poolstars bleibt in der höchsten Spielklasse Sachsens! Das alles entscheidende Duell beim Schlusslicht PSC Dresden, gewannen die Mittelsachsen mit 7:5 knapp, aber verdient.

Die Elbflorenzer wollten noch einmal alles in die Waagschale legen, um dem drohenden Abstieg zu entrinnen. Personaltechnisch wurde deshalb die beste Truppe mobilisiert. Diesbezüglich hatten die Poolstars-Akteure vor der Begegnung einen Wermutstropfen hinnehmen müssen, weil Robby Sauer verletzungsbedingt ausfiel. Für ihn fuhr, mit Matthias Glauer, der bisher solideste Akteur der Reserve- Crew, mit an die Elbe.

Dieser Abstiegskrimi hielt auch was man sich davon verspricht. Es wurde eine Nervenschlacht. Teamleiter Andre Dittmann hatte seine Jungs beim Training gut auf diese Partie eingestellt.

Das konnten sie allerdings in der ersten Runde noch nicht unter Beweis stellen. Dittmann (71:100), Rico Funke (75:100) und Maik Thiele (61:100) schienen dem Druck nicht gewachsen und gaben ihre Matches ab. Ersatzmann Glauer (8:1) war aber voll auf der Höhe und erspielte den wichtigen Anschlusspunkt. Mit einem ernüchternden 1:3 Rückstand gingen die Muldestädter in die nächste Runde. Über Handy stets informiert, versuchte Sauer seinen Kameraden weiter Mut zu machen.

Und jetzt bewiesen sie auch ihre Ambitionen, weiterhin zu den besten Teams Sachsens gehören zu wollen. Funke, Glauer (beide 7:4) und Thiele (7:3) drehten den Spielstand in bravouröser Art und Weise. Dittmann (7:8) hatte die Möglichkeit zur Vorentscheidung, aber sein Dresdener Kontrahent hatte etwas dagegen. Trotzdem hatten sie aus einem 1:3 ein 4:4 gemacht. Vor der abschließenden Runde standen die Elbflorenzer deshalb noch stärker unter Druck, denn sie benötigten mindestens drei Siege, während den Gästen zwei Erfolge reichen würden. Auch der in Döbeln gebliebene Sauer fieberte weiterhin kräftig und hoffnungsvoll mit.

Glauer (4:9), der als Sauer- Ersatz, mehr als nur das war, konnte sein bisheriges Niveau nicht weiter aufrechthalten. Dittmann (9:2) war nach zwei unglücklichen Niederlagen nicht mehr zu stoppen und holte den ersten wichtigen Punktgewinn. Bei Thiele und Funke war es sehr ausgeglichen. Ihre Gegner hatten natürlich auch vernommen, dass sie unbedingt gewinnen müssen. Das Wissen darum, trägt natürlich nicht gerade zur benötigten spielerischen Sicherheit bei. Als dann Thiele (8:6) sein Match für sich entschied, waren die Messen gesungen. Funke (9:7) beseitigte auch den letzten Zweifel.

Jubel in Dresden und Jubel in Döbeln beim Abteilungsleiter, der stolz auf die Leistung und das Abschneiden in dieser Saison ist.

Die Dresdner müssen nun den Gang in die Verbandsliga antreten. Sie hatten zwar ihr bestes Aufgebot an den Start gebracht, aber über die Saison gesehen, erhebliche Personalprobleme und Abgänge, die sie in diese Not brachten.

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