Poolstars Döbeln

Wunder müssen her

Erstmals in dieser Saison und überhaupt, gehen beide Poolstars-Teams als Schlusslicht ihrer jeweiligen Liga, in den 12. Spieltag. Während die Reserve-Vertretung der Döbelner Billarder schon einige Zeit das Tabellenende der Landesliga bekleidet, hat dieses Schicksal, am vorigen Wochenende, nun auch die Oberligisten ereilt. Somit wird die Luft in den drei noch ausstehenden Spielrunden, immer dünner. Jetzt helfen den konternierten Mittelsachsen nur Wunder weiter.

Dieses benötigt die 1. Mannschaft der Poolstars (8.,5) bei ihrem Auswärtsauftritt , am Sonntag ab 11. 00 Uhr, gegen Pool 2000 Leipzig 2 (4.,19) ganz gewiss. Das Quartett um Teamleiter Andre Dittmann konnte aus den vergangenen Partien kein Selbstvertrauen ziehen und ist mental natürlich am Boden. Ausgerechnet der kommende Gegner war Ausgangspunkt der Misere. Die Messestädter demontierten die Billarder des ESV Lok Döbeln im Hinspiel mit 12:0. Das war eine sehr schmerzhafte Niederlage, die den Muldestädtern einen Knacks verlieh, von dem sie sich seither nicht mehr erholt haben.

Zur selben Zeit muss die Poolstars-Reserve (7.,5) zu Hause gegen den LSV Brauwasser Leipzig (4.,15) ran. Der Crew von Kapitän Matthias Glauer steht das Wasser schon bis zu den Haarspitzen. Bei einer Niederlage, ist der Abstieg nicht mehr zu verhindern. Deshalb gilt hier volles Risiko, um wieder kurz an die Wasseroberfläche zu tauchen. Für die Leipziger geht es um nichts mehr, was sie unberechenbar macht.

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